Das Programm der 14. Fachtagung Psychiatrie

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Flyer 14. Fachtagung
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Programm 14. Fachtagung
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Satellit Web-Veranstaltung – Die Macht der Worte

17:00 Uhr

Begrüßung

17:10 Uhr

Psychische Erkrankungen in den Medien

Prof. Dr. Eva Baumann, Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH), Leiterin des Hanover Center for Health Communication [HC]², Vizepräsidentin Wissenschaft der HMTMH

18:00 Uhr

Verrückt? Normal? Wer definiert hier was?

Georgia Fehler, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Zentrum für Versorgungsforschung Brandenburg (ZVF-BB) an der Medizinischen Hochschule Brandenburg Theodor Fontane (MHB)

Daniela Schmidt, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Immanuel Klinik Rüdersdorf, Hochschulklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der MHB

19:00 Uhr

Abschluss

14. Fachtagung Psychiatrie: Donnerstag

09:00 Uhr

Begrüßung

09:15 Uhr

Wie erleben wir Modelle von Netzwerken?

Ein Video aus der Perspektive der Mitarbeitenden

09:25 Uhr

Referent:innen

Das Funktionale Basismodell – Arbeiten im Netzwerk als Voraussetzung

10:00 Uhr

Referent:innen

Netzwerke in der Praxis – Neue Anforderungen für das Personal

10:35 Uhr

Pause

10:55 Uhr

Referent:innen

Kooperation statt Konkurrenz - Netzwerke stärken

11:30 Uhr

Referent:innen

13:00 Uhr

Mittagspause

14:30 Uhr

Workshops – Beschleuniger und Hürden für erfolgreiche Versorgungsnetze


14:30 Uhr

Referent:innen

Workshop 1: Praxis der Netzwerkarbeit

Von der Theorie zur Praxis: Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen haben einen Rechtsanspruch darauf, jederzeit und an jedem Ort in Deutschland individuell zugeschnittene und aufeinander abgestimmte Hilfen zu erhalten. Um dies zu realisieren, muss das funktionale Basismodell von Steinhart und Wienberg in der Praxis umgesetzt werden. In diesem Workshop soll vorgestellt und diskutiert werden, wo es in Deutschland bereits erste Ansätze gibt.

Moderation: Kay Herklotz, Vorstand, Geschäftsstelle ptv Sachsen e.V.

Impulsvorträge:

  • Hilfen wie aus einer Hand – wie geht das? Komplexe Vernetzung von Angeboten in einem gemeindepsychiatrischen Verein
  • Durch die Maschen gefallen? Was es braucht, um erfolgreich in Netz(werk)en zu arbeiten
  • Verbreitung von Innovationen im Versorgungsalltag. Was lehrt uns die Forschung?

14:30 Uhr

Referent:innen

Workshop 2: Reduzieren Netzwerke Zwang?

Impulsvorträge

  • Ergebnisse des Projektes: Vermeidung von Zwangsmaßnahmen im gemeinde-psychiatrischen Hilfesystem
  • Helfen sektorenübergreifende Versorgungsstrukturen bei der Vermeidung von Zwang im klinischen Alltag
  • Stellung der Interessenvertretungen als Netzwerkpartner zur Vermeidung von Zwang

Moderation: Prof. Dr. Martin Heinze, Chefarzt, Hochschulklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der MHB

14:30 Uhr

Referent:innen

Workshop 3: Die Macht des Geldes – Von Anreizen und Fehlanreizen

Impulsvorträge

  • Geld oder Strukturen – ein Blick in die Praxis
  • Finanzierung von Netzwerken kritisch reflektiert
  • Selbsthilfe mitdenken und mitversorgen

Moderation: Bernhard Koelber, Leiter Stabsstelle Unternehmensentwicklung, Pfalzklinikum

14:30 Uhr

Referent:innen

Workshop 4: Veränderungen in der Versorgungslandschaft und konkrete Herausforderungen für das Personal

Notwendige Netzwerke für das Personal: Das Personal bewegt sich weg von der Institutionsperspektive hin zur Nutzendensicht. Es braucht hierzu auch den richtigen Blick auf die Herausforderungen des Netzwerkens. Dies gilt insbesondere für:

  • Den Blick auf die Bedürfnisse der Beschäftigten (Mensch, Expertise und Netzwerkarbeit),
  • Die Erwartungen an die Führung (Chancen und Praxis eines agilen Managements),
  • Leitplanken durch die Arbeitnehmervertretungen (Wächter und Mitgestalter); Gewerkschaft als Verbündete und Taktgeber

Impulsvorträge

  • Aus einer Hand: Sektorübergeifendes Arbeiten, geht das?
  • Der Personalrat als Co-Manager: Von der Mitbestimmung zur Mitgestaltung?

Moderation: Gisela Neunhöffer, ver.di

14:30 Uhr

Referent:innen

Workshop 5: Digitalisierung und Netzwerke

Die Digitalisierung im Gesundheits- und Sozialwesen ist für die einen Segen, die anderen Fluch. Und was macht die Digitalisierung mit der Vernetzung? Ausgrenzung und Abbau von Barrieren durch digitale Zugänge werden sichtbar. Der Workshop versucht im Dschungel der Debatte Klarheit zu verschaffen und baut auf den bisherigen Workshops zu diesem Thema auf. Trends werden beleuchtet und die Beteiligung der Nutzenden als auch die der Beschäftigten stehen im Mittelpunkt der Debatte. Denn, Digitalisierung ist nicht für Nerds, sondern sie ist ein Katalysator für Erfolg und Misserfolg von Netzwerken.

Moderation: Dr. Gabriel Gerlinger, Politikbeauftragter des Vorstands u. Leiter Wissenschaftlicher Dienst, DGPPN und Paul Bomke, Geschäftsführer, Pfalzklinikum

Impulsvorträge:

  • Digitale Plattformen als niederschwelliger Zugang zur Psychiatrie und Psychotherapie
  • Digitale Teilhabe in der Gemeindepsychiatrie mit MS Teams
  • Therapie und Recovery: E-Health-Plattform am Beispiel von eRecover


17:45 Uhr

Abschluss

14. Fachtagung Psychiatrie: Freitag

09:00 Uhr

Begrüßung

09:10 Uhr

Referent:innen

Klimawandel auch bei uns?! Berichte aus dem Ahrtal


09:35 Uhr

Referent:innen

Die Folgen des Klimawandels auf die mentale Gesundheit

09:55 Uhr

Referent:innen

Wie können wir unsere Versorgungslandschaft (klima-)resilienter gestalten?


10:30 Uhr

Kurze Pause

10:45 Uhr

Foren I – VI


10:45 Uhr

Referent:innen

Forum I: Forensische Psychiatrie und Maßregelvollzug in Netzwerken

Moderation: Jutta Muysers, Ärztliche Direktorin, LVR Klinik Langenfeld, stellvertretende Leiterin des Referats Forensische Psychiatrie der DGPPN

Impulsvorträge:

  • Schnittstelle Allgemeinpsychiatrie und Forensik 
  • Forensische Psychiatrie und Gemeindepsychiatrie – eine wichtige Verbindung 
  • Entwicklung der Einweisungen gemäß § 126a StPO in Maßregelvollzugskliniken

10:45 Uhr

Referent:innen

Forum II: Wie verändert sich die Gesetzgebung und was braucht es?

Moderation: Stefan Thewes, Kaufmännischer Direktor, LVR-Klinik Langenfeld und  Nils Greve, Vorsitzender, Dachverband Gemeindepsychiatrie e.V.

Impulsvorträge

  • …aus der Sicht der Krankenkassen
  • …aus der Sicht der Kliniken
  • …aus der Sicht der Gemeindepsychiatrie

Mit einem Kommentar von Heiko Piekorz, ver.di

10:45 Uhr

Referent:innen

Forum III: „Die andere Seite der PPP-RL“ - Die Zukunft des Personalmanagements in der psychosozialen Versorgung

Die PPP-RL ist derzeit das Thema, das Management, die Beschäftigten und die Interessenvertretungen beschäftigt. Die Sanktionen sind zwar erst einmal in das Jahr 2023 verschoben, aber die Diskussion um die Gestaltung der PPP-PL, über Sanktionen, die Personalbemessung und das Personalmanagement in der Psychiatrie hält an. Derzeit wird übereinander geredet, die Fronten scheinen verhärtet und so ist ein konstruktiver Dialognotwendiger denn je. Wir möchten in diesem Workshop die verschiedenen Interessengruppen zu einem Dialog einladen. Derzeit wird die Gestaltung dieses Dialogs beraten. Unsere Vorschläge sowie Informationen über die eingeladenen Akteure folgen demnächst.

Moderation: Dr. Christian Dohmen, Head of Sales Medical & Public Sector Enterprise Sales, ATOSS Software AG
und Katharina Ries-Heidtke

Impulsvorträge:

  • Die Perspektive der Versorgungsqualität: „Sichert oder gefährdet die PPP-RL die Versorgung? Oder: Wie solle ein versorgungsorientiertes Personalmanagement in der Psychiatrie und in der psychosozialen Versorgung gestaltet werden? 
  • Die Perspektive der Kostenträger: PPP-RL und ihre Weiterentwicklung

  • Die Perspektive der Beschäftigten: Alternativen und / oder die Weiterentwicklung der PPP-RL - Warum brauchen wir eine Personalbemessung und welche Rolle spielt dabei ein zukunftsorientiertes Personalmanagement?

  • „Eine Allianz für Personal“ - Thesen zur „anderen Seite der PPP-RL“ und die Integration unterschiedlicher Interessen 

10:45 Uhr

Referent:innen

Forum IV: Wirksamkeitsnachweise in der Eingliederungshilfe

International und vor allem in Deutschland besteht ein erheblicher Mangel an empirischer Forschung zur Wirksamkeit unterstützten Wohnens bei nicht obdachlosen Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. In einer prospektiven, quasi-experimentellen Zwei-Jahres-Studie wurde in einem Forschungsvorhaben der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel die Wirksamkeit entsprechender Unterstützungsangebote bei 257 Klientinnen und Klienten in der eigenen Wohnung und in besonderen Wohnformen untersucht. Es zeigten sich insgesamt positive Ergebnisse bei mehreren Outcome-Parametern. Dabei erzielten beide Formen der Wohnunterstützung vergleichbare psychosoziale Rehabilitationserfolge.

Moderation: Martina Heland-Graef, Vorstand, Dachverband Gemeindepsychiatrie e.V. und Jessica Reichstein, Geschäftsführender Vorstand, DGSP

Impulsvorträge: 

  • Die Wirkung von Assistenzleistungen und die Wirksamkeit von Leistungsangeboten
  • Wie wirksam ist die Wohnunterstützung für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen im Rahmen der Eingliederungshilfe?

    10:45 Uhr

    Referent:innen

    Forum V: From being asked to making decisions…

    Impulsvorträge

    • Setting the scene – terms and definitions

    • Survivor research in precarious times: a view from the UK

    • …on the role of users/survivors in mental health research in the USA

    • …on the role of users in participatory research in Germany

    Moderation: Prof. Dr. Martin Heinze, Chefarzt, Hochschulklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der MHB 

    10:45 Uhr

    Referent:innen

    Forum VI: Planetare Gesundheit – Denken und Handeln in Netzwerken

    Moderation: Markus Geißler, Sozialarbeiter, Immanuel Klinik Rüdersdorf und Veronika Knebusch, Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Projektkoordinatorin, Forum für Gesundheitswirtschaft gGmbH

    Impulsvorträge:

    • Hürden für den Klimaschutz aus psychologischer Perspektive und wie man sie überwinden kann
    • Transformation zur klimaneutralen Klinik – Ein Bericht aus der Praxis
    • Aus einer Stimme viele machen – Die Transformation organisieren 

    13:15 Uhr

    Mittagspause

    14:00 Uhr

    Referent:innen

    Positionen zum Koalitionsvertrag – ein Diskussionsforum mit geladenen Politiker:innen

    Weitere Informationen folgen in Kürze!

    16:15 Uhr

    Abschluss