Programm der Pre-Conference "PPP-RL gestalten"

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Programm Pre-Conference
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Mittwoch

09:15 Uhr

Referent:innen

PPP-RL – Die Herausforderungen für 2022/23

Stefan Günther, Leiter Controlling MEDBO

10:00 Uhr

IT und PPP-RL – Was haben wir gelernt?

Szenen aus der Praxis – „ein Film“

“Zeichnungen“, Gespräche, Eindrücke mit:

  • Management-Vertreter
  • Betriebs- und Personalräte
  • IT-Unternehmen
  • Professionals

10:15 Uhr

Referent:innen

PPP-RL - Zwischen Sicherstellung und Gefährdung der psychiatrischen Versorgung? (Ein Diskurs)

Management: Dr. Borrmann-Hassenbach (Vorstand KBO)

Professional: Dr. Marianne Klein (Ärztliche Direktorin ZfP Winnenden)

Controlling: Stefan Günther (MEDBO)

Mitbestimmung: Heiko Piekorz (Ver.di)

Patientenvertreter: Herbert Weisbrod-Frey (Patientenvertreter im GBA)

IT-Unternehmen: Dr. Christian Dohmen (ATOSS Software AG)


Moderation: Ralph Erdenberger (WDR)

Dr. Borrmann-Hassenbach Dr. Marianne Klein Stefan Günther Heiko Piekorz Herbert Weisbroth-Frey Herr Dr. Christian Dohmen

11:30 Uhr

Workshops - PPP-RL gestalten

Vorschläge aus der Perspektive von Management – IT-Unternehmen –Beschäftigten (Drei Statements)


Themen:

1. Selbstplanung und Jahresplanung: Funktioniert das? Der Einsatz von APPs: Chancen und „Fallstricke“

Für die Umsetzung der PPP-RL ist Personaleinsatz - bzw. Dienstplanung elementar. Der Anspruch vieler Nutzer und Anbieter ist es dabei, die Bedarfe der Einrichtungen – u.a. abgeleitet aus der PPP-RL - und die Interessen der Beschäftigten zu berücksichtigen. Die Jahresplanung soll den Handlungsrahmen des Managements und der Interessenvertretung verbessern, die Selbstplanung der Beschäftigten soll dabei eine wesentliche Grundlage sein. In diesem Kontext spielt auch der Einsatz von APPs eine große Bedeutung. Welche Chancen sind damit verbunden? Welche „Fallstricke“ gibt es?

2. PPP-RL – Folgen für die therapeutische Arbeit?

Bei der Planung des Personaleinsatzes bzw. beim Nachweis der Erfüllung der PPP-RL sind die Stationen die relevante Organisationseinheit. Es würde für das Management den Handlungsspielraum erweitern, wenn größere Einheiten für die Planung bzw. die Erfüllung herangezogen würden könnten. Gleichzeitig sind Vertretungsmöglichkeiten zwischen Berufsgruppen, Einrichtungsstandorten (dezentrale Einrichtungen) und Versorgungssektoren eingeschränkt. Darüber hinaus sind beispielsweise bestimmte Berufsgruppen nicht ausschließlich einer Station zugeordnet, sondern anteilig mehreren Stationen. Therapeutisches Arbeiten in psychiatrischen Einrichtungen erfordert Kontinuität, nicht nur bezogen auf einzelne Therapeuten, sondern auch auf das multidisziplinäre Team. Die Frage lautet: Welche Folgen hat die PPP-RL auf die therapeutische Arbeit? Welche Lösungsansätze gibt es?

3. PPP-RL: Personalbedarfs-, Personaleinsatz – Personalausfall-Management – konkret!

Aus der PPP-RL ergebt sich der Mindestpersonalbedarf. Dieser kann aber von einer leitlinienorientierten Bewertung des Personalbedarfs abweichen. Wie wird diese Lücke geschlossen? Wieviel Personal, mit welcher Qualifikation, wird wo, wann benötigt. Das sind Fragen, die die Personaleinsatzplanung bzw. Dienstplanung beantworten soll? Last but noch least: Wie kann so geplant werden, das Ausfälle planbar werden und klassische Instrumente des Ausfallzeitenmanagements (Tauschbörsen, Joker-Dienste) möglichst wenig zur Anwendung kommen? Dies soll vor dem Hintergrund konkreter Erfahrungen diskutiert werden. Wie können Sanktionen durch gute Planung vermieden werden?

4. Personalmanagement aktiv gestalten – Integrierte IT-Konzepte zur Steuerung der Einrichtung

Personalmanagement und Personalplanung basiert auf Daten und Kennzahlen anderer IT-Anwendungen (Leistungsdaten, PEPP-Daten, Krankenhausinformationssysteme, SAP etc.) Wie können diese Daten als Grundlage der Personalplanung - Simulationsrechnungen, Jahresplanungen, Selbstplanung u.a. - integriert werden und so für das Management sowie die Arbeitnehmervertretungen die Voraussetzungen für strategisches Handeln im Rahmen der PPP-RL-Umsetzung geschaffen werden?

13:30 Uhr

Pause

14:45 Uhr

„Probe auf Exempel“ – Praxisbeispiele

Praxisbeispiel 1

Praxisbeispiel 2

Praxisbeispiel 3

Praxisbeispiel 4