Programm

Entdecken Sie das Programm der Pre-Conference "PPP-RL gestalten"

Wir freuen uns auf die spannenden Beiträge und Diskussionen* im Rahmen der Pre-Conference zur 14. Fachtagung Psychiatrie. Zum Thema PPP-RL gestalten erwartet Sie ein Management- und Mitbestimmungsdiskurs mit IT-Unternehmen über die Praxis von Personalmanagement, Personalbemessung und Personaleinsatz sowie Dienstplanung (Workforce-Management) in psychiatrischen Einrichtungen. 

*Wir behalten uns Programmänderungen vor. 

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Programm Pre-Conference
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Mittwoch

10:00 Uhr

Begrüßung

Dr. Peter Brückner-Bozetti, Geschäftsführer, Forum für Gesundheitswirtschaft gGmbH

10:10 Uhr

Referent:innen

PPP-RL – Ein Beitrag zur Lösung der Herausforderungen der Zukunft?


10:50 Uhr

Referent:innen

PPP-RL – Die Herausforderungen für 2022/23?

Stefan Günther, Leiter Controlling MEDBO

11:30 Uhr

Referent:innen

PPP-RL - Zwischen Sicherstellung und Gefährdung der psychiatrischen Versorgung? (Ein Diskurs)


Management: Dr. Borrmann-Hassenbach (Vorstand KBO)

Professional: Dr. Marianne Klein (Ärztliche Direktorin ZfP Winnenden)

Controlling: Stefan Günther (MEDBO)

Mitbestimmung: Heiko Piekorz (Ver.di)

Patientenvertreter: Herbert Weisbrod-Frey (Patientenvertreter im GBA)

IT-Unternehmen: Dr. Christian Dohmen (ATOSS Software AG)


Moderation: Dr. Peter Brückner-Bozetti, Geschäftsführer, Forum für Gesundheitswirtschaft gGmbH

12:30 Uhr

Pause

13:45 Uhr

Vorschläge aus der Perspektive von Management – IT-Unternehmen –Beschäftigten (Drei Statements)

Parallele Workshops - PPP-RL gestalten

13:45 Uhr

Referent:innen

1. Selbstplanung und Jahresplanung: Funktioniert das? Der Einsatz von APPs: Chancen und „Fallstricke“


Für die Umsetzung der PPP-RL ist Personaleinsatz - bzw. Dienstplanung elementar. Der Anspruch vieler Nutzer und Anbieter ist es dabei, die Bedarfe der Einrichtungen – u.a. abgeleitet aus der PPP-RL - und die Interessen der Beschäftigten zu berücksichtigen. Die Jahresplanung soll den Handlungsrahmen des Managements und der Interessenvertretung verbessern, die Selbstplanung der Beschäftigten soll dabei eine wesentliche Grundlage sein. In diesem Kontext spielt auch der Einsatz von APPs eine große Bedeutung. Welche Chancen sind damit verbunden? Welche „Fallstricke“ gibt es?

Ein Dialog: Im Spannungsfeld zwischen tätigkeits- und mitarbeitertorientierter Planung – unter Berücksichtigung elektronischer Dienstplansysteme. Martin Holzke (Pflegedienstleitung ZfP), Matthias Maier (UBWA) im Gespräch mit Marius Hüttenrauch (Gesamtpersonalratsmitglied ZfP) und Eva Manuela Majovski (Leitung Personalmanagement ZfP).

13:45 Uhr

Referent:innen

2. PPP-RL – Folgen für die therapeutische Arbeit?

Bei der Planung des Personaleinsatzes bzw. beim Nachweis der Erfüllung der PPP-RL sind die Stationen die relevante Organisationseinheit. Es würde für das Management den Handlungsspielraum erweitern, wenn größere Einheiten für die Planung bzw. die Erfüllung herangezogen würden könnten. Gleichzeitig sind Vertretungsmöglichkeiten zwischen Berufsgruppen, Einrichtungsstandorten (dezentrale Einrichtungen) und Versorgungssektoren eingeschränkt. Darüber hinaus sind beispielsweise bestimmte Berufsgruppen nicht ausschließlich einer Station zugeordnet, sondern anteilig mehreren Stationen. Therapeutisches Arbeiten in psychiatrischen Einrichtungen erfordert Kontinuität, nicht nur bezogen auf einzelne Therapeuten, sondern auch auf das multidisziplinäre Team. Die Frage lautet: Welche Folgen hat die PPP-RL auf die therapeutische Arbeit? Welche Lösungsansätze gibt es?

Moderation: Dr. Peter Brückner-Bozetti, Geschäftsführer, Forum für Gesundheitswirtschaft gGmbH

Statement der betroffenen Berufsgruppen: Dr. Franz-Peter Begher, Leiter Therapeutische Dienste, LVR Langenfeld.

Statement der Arbeitnehmer:Innen: Lilian Kilian, PR des ZfP Weinsberg

13:45 Uhr

Referent:innen

3. PPP-RL: Personalbedarfs-, Personaleinsatz – Personalausfall-Management – konkret!

Aus der PPP-RL ergebt sich der Mindestpersonalbedarf. Dieser kann aber von einer leitlinienorientierten Bewertung des Personalbedarfs abweichen. Wie wird diese Lücke geschlossen? Wieviel Personal, mit welcher Qualifikation, wird wo, wann benötigt. Das sind Fragen, die die Personaleinsatzplanung bzw. Dienstplanung beantworten soll? Last but noch least: Wie kann so geplant werden, das Ausfälle planbar werden und klassische Instrumente des Ausfallzeitenmanagements (Tauschbörsen, Joker-Dienste) möglichst wenig zur Anwendung kommen? Dies soll vor dem Hintergrund konkreter Erfahrungen diskutiert werden. Wie können Sanktionen durch gute Planung vermieden werden?

Statement des Managements: Karin Burtscher, Klinikum Ingolstadt, Personalleiterin

Statement des IT-Unternehmens: Dr. Christian Dohmen, ATOSS Software AG, Bernhard Seitz, Produktmanagement, ATOSS Software AG, Darius Zur, Projektberater Bezirksklinikum Schwaben

Statement der Arbeitnehmer:innen: Rica Festerling, BR-Vorsitzende Vitos-Rheingau

13:45 Uhr

Referent:innen

4. Personalmanagement aktiv gestalten – Toolbasierte Budget- und Personalplanung in Psychiatrischen Kliniken

Personalmanagement und Personalplanung basiert auf Daten und Kennzahlen anderer IT-Anwendungen (Leistungsdaten, PEPP-Daten, Krankenhausinformationssysteme, SAP etc.) Wie können diese Daten als Grundlage der Personalplanung - Simulationsrechnungen, Jahresplanungen, Selbstplanung u.a. - integriert werden und so für das Management sowie die Arbeitnehmervertretungen die Voraussetzungen für strategisches Handeln im Rahmen der PPP-RL-Umsetzung geschaffen werden?

Moderation: Paul Bomke 

Statement eines IT-Unternehmens: Personalmanagement aktiv gestalten - „Toolbasierte Budget- und Personalplanung in Psychiatrischen Kliniken“ COINS - Nico Beck

Statement einer Interessenvertretung: Thomas Wink, Personalrat, Olgahospital, Klinikum Stuttgart, Zentrum für seelische Gesundheit.

15:15 Uhr

Pause


15:45 Uhr

„Probe auf Exempel“ – Praxisbeispiele

Praxisbeispiel A: Kliniken des Bezirks Oberbayern (KBO) und Breitenbach – „Der Weg des Lernens - Erfahrungen in einer psychiatrischen Fachklinik“

Praxisbeispiel B: Bezirkskliniken Schwaben und ATOSS - „Neue Wege gehen...“ 

Praxisbeispiel C: Ein Pilotprojekt zu PPR 2.0 und PPP-RL – ein Projekt der Universitätsmedizin Mainz (im Rahmen des Entlastungstarifvertrages) 

17:30 Uhr

Ende